Hauptseite
zurück
Fotos
Vietnam/Kambodscha
Updates
Wir
Reiseleiter
Peloponnes
Korfu
Namenstage
Feiertage
Links
Flughaefen
Copyright
Reisebericht Namibia
Reisebericht Kuba
Reisebericht Vietnam
Gastbuch

Vietnam 3. Teil

 

Im Dunkeln kamen wir am Flughafen von Ha Noi an, um von dort nach Da Nang zu fliegen, dass in Zentral Viet Nam liegt. In Hoy An sollten wir 2 Nächte bleiben. 1 St. Flug und schon waren wir da bei erfreulichen 20 Grad. Innerhalb von 20 Minuten waren wir mit Gepäck im Bus!

Unser  Rl hier hiess Herr Hung und hat in der ehemaligen DDR studiert. Nachdem wir im Hotel Pacific eingecheckt hatten, saßen wir noch mit einigen Teilnehmern der RR bei Springrolls und Nudelsuppe im Lokal gegenüber vom Hotel . Hier kostete die Fl. lokaler  Weisswein aus Dalat 80.000 Dong (ca 3,70 Euro).

22.01.08 

Am nächsten Morgen wurde Ralf vom Straßenlärm geweckt, ich hatte wie immer in weiser Voraussicht Ohrstöpsel benutzt und schlief herrlich bis 07:30 durch.

Nach dem leckeren Frühstücksbuffet, wo uns vor allem die Früchte reizten (Papaya, Pitahaya, Ananas, Pomelo, Kumquats und Maracuya) geht es zur Altstadt von Hoy An, wo zuerst eine Seidenfabrik besichtigt wurde, natürlich mit Gelegenheit zum Einkaufen.. Zu Fuss ging es weiter über die japanische Brücke zur Einkaufsstrasse von Hoy An. Hier bekommt man alles: Schuhe, Holzlackarbeiten, bunte Lampenschirme in allen Farben und Größen, Uhren, Kleidung, alles was das Herz begehrt. Nach der Besichtigung der chinesischen Pagode „Phu-Kien“, wo man sich schon auf das Neujahrsfest vorbereitet hat, kommt noch der Markt als krönender Abschluss. Der Anblick von wuselnden Menschenmassen, Mopedfahrern, Früchten, Fischen, Schuhen, Schmuck und Gewürzen ist überwältigend und das machte Appetit auf unser Mittagessen, das wir anschließend einnahmen wieder mit 8 Gängen, alles leicht und lecker zubereitet. Habe ich schon erwähnt, dass die Sonne schien?

.

japanische Bruecke

Am Nachmittag wurde das Chan- Museum in Da Nang besichtigt (Sandsteinarbeiten), Pause am China Beach (hier werden demnächst mehrere Hotels mit Golfplätzen entstehen) und zu guter Letzt noch ein Besuch in einer Marmorfabrik natürlich auch mit Einkaufsmöglichkeiten. Hier habe ich meinen Traumtisch entdeckt, hätte nur ca. 6000 USD plus Verschiffung gekostet.

Nach diesem anstrengenden Tag habe ich mir dann eine „la Stone Massage“ von 60 Min und eine Maniküre geleistet. Den Abend verbrachten wir wieder gegenüber des Hotels bei Kerzenschein (Stromausfall), Nudelsuppe und Wein mit vielen Mitreisenden der Gruppe.

.

Cham Museum Da Nang

 

23.01.08

Um 8:00 war  Abfahrt nach Hue mit dem Bus. Zuerst passierten wir die Uferstraße von Da Nang. Hier fahren die Fischer mit geflochtenen  runden Booten raus, die aus  Bananenblättern gefertigt sind und mit Teer versiegelt werden, um wasserdicht zu sein. Dazu rudert nur einer, ein wahres Kunststück. Wir konnten einige Boote beobachten, die gerade hereinkamen. Dann begann die Fahrt über den Wolkenpass, der 496 m über dem Meeresspiegel liegt. Er ist bis heute noch die Wetterscheide zwischen dem tropischen Süden und dem suptropischen Norden. Man hätte auch durch den Tunnel fahren können, den es seit 2005 gibt, aber dann hätte man die wunderschöne Landschaft verpasst. Überall zeugen alte Festungen,(Nyuyen Kaiser) Wehrtürme(Franzosen),Unterstände (Japaner) und Geschützstellungen der Viet Mien und Viet Cong von den Kriegen der letzten 2000 Jahre.

Nun fing es zu regnen an, der Wolkenpass machte seinem Namen Ehre und gegen Mittag ereichten wir Hue. Hue bedeutet Harmonie. Wir begannen mit einer Drachenbootfahrt auf dem Song Huong  auch Parfümfluss genannt. An der Chua Thien Mu Pagode stiegen wir aus, hier leben noch Mönche. In einem Nebengebäude befindet sich der Austin, mit dem der Mönch Thich Quang Duc 1963 nach Saigon fuhr, um sich aus Protest gegen das Diem Regime mit Benzin zu übergiessen und zu verbrennen. Das Bild kennen, glaube ich, alle aus der Presse.

 

.

Rundbootfischer